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Designentscheidungen dokumentieren, ohne zu erstarren
Guidelines sollen Orientierung geben, keine Museumsvitrine. So bleiben Regeln nutzbar, wenn sich Kanäle ändern.
Starre Manuals bremsen, wenn neue Formate auftauchen. Gleichzeitig führt völlige Freiheit zu Marken, die jede Woche anders wirken.
Wir empfehlen eine kurze Entscheidungslogik statt langer Verbotslisten: Was darf sich ändern (Zuschnitt, Medium), was bleibt fest (Proportionen, Kernfarbe, Ansprache).
In der Design-Kritik prüfen wir genau diese Schicht. Häufig fehlen nicht die schönen Motive, sondern die Begründung, warum eine Ausnahme erlaubt ist.
Ein brauchbares Dokument passt auf zwei Seiten. Alles, was darüber hinausgeht, gehört in Beispiele — und Beispiele veralten schneller als Prinzipien.